var glossary = Array();



glossary["AfS"] = "„Available for Sale“ (AfS) bzw. „Zur Veräußerung verfügbar“ bezeichnet eine Kategorie finanzieller Vermögenswerte gemäß IAS 39. Dazu zählen alle nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte, die dieser Kategorie explizit zugeordnet wurden oder in keiner der anderen Kategorien eingestuft sind.";
glossary["AfS-Rücklage"]="Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie „Available for Sale“ (&#8594; AfS) werden grundsätzlich erfolgsneutral zum &#8594; Fair Value bewertet. Änderungen des Fair Value, die auf kein &#8594; Impairment zurückzuführen sind, schlagen sich direkt im Eigenkapital in der sogenannten AfS-Rücklage nieder.";
glossary["Assoziierte Unternehmen"] = "Unternehmen, auf deren Geschäfts- bzw. Finanzpolitik ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann.";
glossary["At equity bilanzierte Unternehmen"] = "Die Equity-Methode wird zur Bilanzierung von &#8594; assoziierten Unternehmen in konsolidierten Abschlüssen eingesetzt. Im Wesentlichen werden dabei das anteilige Eigenkapital at equity bilanzierter Unternehmen in der Konzern-Bilanz und das anteilige Ergebnis in der Konzern-GuV dargestellt.";
glossary["Bankbuch"] = "Alle Positionen, die nicht dem &#8594; Wertpapierhandelsbuch zugeordnet werden.";
glossary["Basel II"] = "Basel II bezeichnet das neue Regelwerk des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht, welches die bisherigen Bestimmungen zur Eigenmittelunterlegung von international tätigen Banken aus dem Jahr 1988 (Basel I) ablöst. Neuerungen betreffen vor allem eine risikoabhängige Eigenmittelunterlegung, die explizite Berücksichtigung operationeller Risiken sowie eine erhöhte Markttransparenz.";
glossary["Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG"] = "Bei der risikogewichteten Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG handelt es sich um die Summe der nach Geschäfts- bzw. Partnerrisiko gewichteten Aktiva, außerbilanzmäßiger und besonderer außerbilanzmäßiger Positionen des &#8594; Bankbuches.";
glossary["Bemessungsgrundlage inklusive Marktrisiko"] = "Diese entspricht der risikogewichteten &#8594; Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG zuzüglich 12,5 mal das Eigenmittelerfordernis für das &#8594; Wertpapierhandelsbuch und die offene Devisenposition.";
glossary["Betriebsergebnis"] = "Das Betriebsergebnis errechnet sich auf Konzernebene aus der Summe von Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis, Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen und dem sonstigen betrieblichen Ergebnis abzüglich der Verwaltungsaufwendungen.";
glossary["BWG"] = "Das Bankwesengesetz (BWG) ist die gesetzliche Grundlage für die Organisation und Beaufsichtigung des österreichischen Bankwesens und somit eine spezielle Gewerbeordnung für den Betrieb von Bankgeschäften.";
glossary["CDS"] = "Ein Credit Default Swap (CDS) ist ein Kreditderivat, bei dem der Sicherungsnehmer gegen Zahlung einer Prämie vom Sicherungsgeber Schutz gegen Eintritt bestimmter Kreditereignisse (z.B. Zahlungsunfähigkeit) hinsichtlich einer oder mehrerer bestimmter Aktiva erhält.";
glossary["CIR"] = "Die Cost Income Ratio (CIR) gilt als wichtige Kennzahl zur Beurteilung der Kosteneffizienz von Kreditinstituten. Bei der Ermittlung auf Konzernebene werden die Verwaltungsaufwendungen der Summe aus Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis, dem sonstigen betrieblichen Ergebnis und Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen gegenübergestellt.";
glossary["DBO"] = "Defined Benefit Obligation (DBO) ist die Verpflichtung für die erwarteten künftigen Zahlungen im Rahmen leistungsorientierter Pläne. Der Barwert der Verpflichtungen bestimmt unter Berücksichtigung etwaiger weiterer Faktoren (z.B. Planvermögen) die Höhe der Sozialkapitalrückstellungen.";
glossary["Derivate"] = "Derivate sind Finanzinstrumente, deren Werte sich infolge der Änderung eines zu Grunde liegenden Basisinstrumentes (z.B. Zinssatz, Wertpapierkurs, Wechselkurs, u.Ä.) verändern, die keine oder nur geringfügige anfängliche Netto-Investitionen erfordern und die zu einem späteren Zeitpunkt beglichen werden (&#8594; Termingeschäfte). &#8594; Swaps, &#8594; Optionen und &#8594; Futures zählen zu den bekanntesten Derivaten.";
glossary["Dirty Price"] = "Als Dirty Price wird der Preis eines Zinsinstrumentes inklusive aufgelaufener Zinsansprüche (Stückzinsen) verstanden.";
glossary["Eigenmittel"] = "Die Eigenmittel umfassen nach BWG das &#8594; Kernkapital (Tier 1), das Ergänzungs- und Nachrangkapital (Tier 2) sowie das kurzfristige Nachrangkapital und das umgewidmete Tier 2-Kapital (Tier 3).";
glossary["Eigenmittelquote"] = "Bei der Eigenmittelquote werden die anrechenbaren &#8594; Eigenmittel der risikogewichteten &#8594; Bemessungsgrundlage inklusive Marktrisiko gegenübergestellt.";
glossary["Fair Value"] = "Der Fair Value (beizulegender Zeitwert) ist der Betrag zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern unter marktüblichen Bedingungen ein Vermögenswert getauscht oder eine Verbindlichkeit beglichen werden könnte.";
glossary["Forward"] = "Forwards sind individuell ausgestaltete, nicht börsengehandelte und unbedingt zu erfüllende Termingeschäfte.";
glossary["Futures:"] = "Futures sind standardisierte, börsengehandelte und unbedingt zu erfüllende Termingeschäfte, bei welchen zu einem im Vorhinein bestimmten Preis und Zeitpunkt ein dem Geld-, Kapital-, Edelmetall- oder Devisenmarkt zugehöriges Handelsobjekt zu liefern bzw. abzunehmen ist.";
glossary["Geldflussrechnung"] = "Ermittlung und Darstellung der Cashflows, die im Geschäftsjahr aus operativer Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit erwirtschaftet bzw. verbraucht wurden, sowie Abstimmung des Zahlungsmittelbestands zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres.";
glossary["IASB"] = "Der International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedet als privatrechtliche Organisation internationale Rechnungslegungsstandards (&#8594; IFRS). Das Ziel liegt in der Schaffung von qualitativ hochwertigen, durchsetzbaren und weltweit gültigen Rechnungslegungsnormen.";
glossary["IFRIC"] = "Interpretationen, die vom International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) zu wichtigen Auslegungsfragen der &#8594; IFRS-Rechnungslegung verabschiedet werden.";
glossary["IFRS"] = "International Financial Reporting Standards (IFRS) steht als Oberbegriff für internationale Rechnungsstandards (IFRS, früher IAS) und für diesbezügliche Interpretationen (&#8594; IFRIC, früher SIC).";
glossary["Impairment"] = "Impairment bezeichnet die erfolgswirksam zu erfassende Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten sowie von (langfristigen) immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzimmobilien, sofern letztgenannte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden.";
glossary["IPO"] = "Initial Public Offering (IPO) bezeichnet den erstmaligen Börsengang eines Unternehmens mit Publikumsöffnung.";
glossary["Kernkapital"] = "Das Kernkapital umfasst gemäß BWG das eingezahlte Kapital und Rücklagen abzüglich im materieller Anlagewerte und Bilanzverluste sowie materieller negativer Ergebnisse im laufenden Geschäftsjahr.";
glossary["KI-Gruppe"] = "Die Kreditinstitutsgruppe (KI-Gruppe) gemäß BWG umfasst alle Kreditinstitute, Finanzinstitute, Wertpapierfirmen und Unternehmen mit banknahen Hilfsdiensten, an denen die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft als übergeordnetes Kreditinstitut mehrheitlich mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist oder einen beherrschenden Einfluss ausüben kann.";
glossary["Kreditrisiko"] = "Das Risiko, dass eine Partei eines Finanzinstruments der anderen Partei einen finanziellen Verlust verursacht, indem sie einer Verpflichtung nicht nachkommt.";
glossary["Liquiditätsrisiko"] = "Das Risiko, dass ein Unternehmen Schwierigkeiten bei der Erfüllung seiner sich aus den finanziellen Verbindlichkeiten ergebenden Verpflichtungen hat.";
glossary["Operationelles Risiko"] = "Unter operationellem Risiko wird das Risiko aus Verlusten verstanden, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten können.";
glossary["Optionen"] = "Der Käufer einer Option erwirbt das Recht, den zugrunde liegenden Optionsgegenstand von einem Vertragspartner zu einem im Vorhinein bestimmten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt oder während eines bestimmten Zeitraumes zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Es handelt sich somit um ein bedingtes Termingeschäft.";
glossary["OTC"] = "Over The Counter (OTC) bezeichnet Transaktionen zwischen Finanzmarktteilnehmern, die nicht über die Börse abgewickelt werden.";
glossary["Rating (externes)"] = "Beurteilung der Bonität von Emittenten und Schuldtitel durch internationale Rating-Agenturen (z.B. Moody’s, Standard & Poor’s)";
glossary["Rating (internes)"] = "Beurteilung der Bonität von Kreditnehmern durch Kreditinstitute";
glossary["RoAA"] = "Return on Average Assets (RoAA) stellt als Rentabilitätskennzahl das Ergebnis (Jahresüberschuss vor/nach Steuern) den durchschnittlichen Aktiva gegenüber.";
glossary["RoAE"] = "Return on Avarage Equity (RoAE) stellt als Rentabilitätskennzahl das Ergebnis (Jahresüberschuss vor/nach Steuern) dem durchschnittlichen Eigenkapital (inklusive Fremdanteilen) gegenüber.";
glossary["Swaps"] = "Swaps sind Derivate, bei denen Zahlungsströme in der Zukunft getauscht werden. Wichtigste Beispiele sind der Tausch von Zinsverpflichtungen (Zinsswap) und/oder Währungspositionen (Währungsswap).";
glossary["Termingeschäfte"] = "Bei Termingeschäften handelt es sich um Geschäfte, bei denen die gegenseitige Vertragserfüllung zu einem späteren Termin und zu einem vorher vereinbarten Preis erfolgt. Es kann zwischen unbedingten Termingeschäften (z.B. &#8594; Futures) und bedingten Termingeschäften (&#8594; Optionen) unterschieden werden.";
glossary["Tier 1-Ratio"] = "Siehe Kernkapitalquote";
glossary["Tochterunternehmen"] = "Unternehmen, auf deren Geschäfts- bzw. Finanzpolitik ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann.";
glossary["Kernkapitalquote"] = "Bei der Kernkapitalquote bzw. Tier 1-Ratio wird das Kernkapital (Tier 1) der risikogewichteten &#8594; Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG gegenübergestellt.";
glossary["UGB"] = "Per 01.01.2007 wurde das österreichische Handelsgesetzbuch (HGB) in Unternehmensgesetzbuch (UGB) umbenannt. Das UGB regelt Rechtsverhältnisse von Unternehmern, enthält Vorschriften über Gesellschaftsformen und Rechnungslegungsbestimmungen.";
glossary["VaR"] = "Der Value at Risk (VaR) entspricht dem potenziellen künftigen Verlust, der mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (z.B. 99 %) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht überschritten wird.";
glossary["Vollkonsolidierte Unternehmen"] = "Vollkonsolidierte Unternehmen umfassen das Mutterunternehmen sowie wesentliche &#8594; Tochterunternehmen die im Konzernabschluss so dargestellt werden, als ob es sich um ein einziges Unternehmen handeln würde.";
glossary["Wechselkursrisiko"] = "Das Risiko, dass der &#8594; Fair Value bzw. künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Wechselkursänderungen schwanken.";
glossary["Wertpapierhandelsbuch"] = "Das Wertpapierhandelsbuch umfasst gemäß BWG Positionen, die von einem Kreditinstitut zum Zwecke des kurzfristigen Wiederverkaufs unter Ausnutzung von Preis- und Zinsschwankungen gehalten werden.";
glossary["Zinsrisiko"] = "Das Risiko, dass der &#8594; Fair Value bzw. künftige Cash-flows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen des Marktzinssatzes schwanken.";
glossary["Zinsspanne"] = "Die Zinsspanne errechnet sich aus dem Zinsüberschuss des Geschäftsjahres im Verhältnis zu den durchschnittlichen Aktiva.";

